Kosten

Die Behandlung chronischer Erkrankungen erstreckt sich nicht selten über einen größeren Zeitraum. Neben einer detaillierten Erstanamnese im ersten Jahr werden im weiteren Verlauf etwa 2 Folgekonsultationen jährlich notwendig sein.

Die Bearbeitungszeit einer chronischen Erstanamnese incl. Fragebogenauswertung, Repertorisation und Ermittlung des ersten Arzneimittels benötigt etwa 4-7 Stunden Arbeitsaufwand (Kinder 3-5 Stunden).

Die Einnahmedauer eines chronisch homöopathischen Arzneimittels (10ml LM- bzw. Q-Potenz) beläuft sich auf etwa 3-4 Monate, in denen in der Regel keine weiteren Kosten entstehen, es sei denn, Sie benötigen akute Hilfe. Nach etwa 4-5 Monaten wird häufig eine Folgekonsultation nötig sein, die etwa 60-90 Min. Zeitaufwand benötigt. Folgeanamnesen, Beratungen und Akutbehandlungen werden nach Aufwand berechnet.

Hinweis für Privatversicherte: Bei den jeweiligen Krankenversicherungen gibt es Unterschiede in der Erstattung von Heilpraktikerrechnungen. Vor allem bei der Erstanamnese ist damit zu rechnen, dass der Patient Eigenleistungen zu erbringen hat. Da Sie für die Erstattung durch Ihre private Krankenversicherung selbst verantwortlich sind, erkundigen Sie sich bitte vor der Behandlung, in welcher Höhe Ihnen die einzelnen Ziffern erstattet werden.

Beihilfeberechtigte: Die Beihilfestellen übernehmen fast ausschließlich nur einen Bruchteil der Kosten. Sie erstatten generell nur die unteren Sätze der GebüH, was die Bezieher von Beihilfeleistungen deutlich benachteiligt.

Patientenzusatzversicherung: Die Behandlung chronischer Erkrankungen verlangt in vielen Fällen einen wiederholten und mehrjährigen Kontakt zu Ihrem Behandler. Es lohnt sich häufig, die entstehenden Kosten zu versichern. Die rechtliche Lage in Deutschland ist leider so, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Behandlung beim Heilpraktiker grundsätzlich nicht übernehmen dürfen. Da die Versicherten dies aber immer mehr wünschen und Hilfe bei alternativen Heilmethoden wie der Homöopathie suchen, reagieren einzelne Krankenkassen darauf und bieten die Möglichkeit an, eine Zusatzversicherung über Bonusprogramme zu finanzieren. So bekommen Sie von bestimmten gesetzlichen Kassen einen Betrag von beispielsweise 200 € jährlich als Bonus und können damit eine Heilpraktiker-Zusatzversicherung finanzieren, die wiederum einen großenTeil der Behandlungskosten für die homöopathische Therapie beim Heilpraktiker übernimmt.

Nehmen Sie, rechtzeitig vor der Erstkonsultation eines Heilpraktikers, Kontakt mit einer Krankenversicherung Ihrer Wahl auf und erfragen Sie, ob diese Heilpraktikerkosten übernimmt. Versichern Sie vorzugsweise die oberen Gebührensätze der GebüH, 80-100% der anfallenden Gebühren und einen jährlichen Erstattungsbetrag von mindestens 700 €. So sollten Sie für die Folgebehandlungen gut abgesichert sein. Sehr gute, seriöse Beratung und eine umfassende Absicherung der Heilpraktikerkosten bietet z.B. das Versicherungsbüro Böhner über die Ergo-Gruppe.

Zum GebüH: Das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) ist aus dem Jahre 1977. Dieses Verzeichnis ist nicht bindend für Heilpraktiker, Beihilfestellen, Krankenversicherer. Der hohe Zeitaufwand, den eine homöopathische Behandlung erfordert, wird hier nicht berücksichtigt und die Gebührensätze verharren auf dem Niveau von 1985. Selbst die obere Grenze der Gebührensätze reicht oft nicht aus, um die anfallenden Kosten einer homöopathischen Erstanamnese vollständig abzusichern.  Aus diesem Grund vereinbare ich mit meinen Patienten die in meiner Honorarübersicht aufgeführten Preise. Bei Unklarheiten oder Fragen nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

Die Kosten einer antimiasmatischen Behandlung können Sie aus meiner Honorarübersicht im Downloadbereich ersehen.

Bitte beachten Sie! Die Informationen dieser Website verstehen sich nicht als Anleitung zur Selbstbehandlung. Die Behandlung chronischer Erkrankungen gehört immer in die Hände eines erfahrenen Therapeuten. Konsultationen eines Spezialisten sind im Einzelfall unumgänglich.

Homöopathisch zu arbeiten bedeutet für mich keinesfalls, schulmedizinische Verfahren pauschal abzulehnen. Notwendige Medikamente werden nicht abgesetzt, anderweitig erforderliche Maßnahmen werden nicht verzögert, schulmedizinische Untersuchungsergebnisse und Laborwerte helfen mir sogar zur klinischen Orientierung und als Verlaufsparameter.

Manche Ansichten werden von der sog. Schulmedizin nicht geteilt. Informieren Sie sich daher kritisch zur Forschung, zur Wirksamkeit der Homöopathie und zur Frage der wissenschaftlichen Anerkennung z.B.hier.